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Prozessbegleitung Schulversuch „MINT-Mittelschulen“ Steiermark

MINT-Mittelschulen - Ablaufplan
MINT-Mittelschulen - beim Netzwerktreffen
MINT-Mittelschulen - Plakatwand
MINT-Mittelschulen - Klimawandelanpassung-Puzzle
Wir haben im Rahmen innovativer Netzwerktagungen mit zehn steirischen MINT-Mittelschulen fachlich, didaktisch und prozessual gearbeitet und praxisnahe Impulse für forschendes, zukunftsorientiertes Lernen und nachhaltige Schulentwicklung gesetzt.

Seit dem Start des österreichischen Schulversuchs „MINT-Mittelschulen“ im September 2022 begleiteten wir zehn steirische Mittelschulen fachlich, didaktisch und prozessual bei der Umsetzung und Weiterentwicklung ihres MINT-Schwerpunkts. Im Rahmen regelmäßig stattfindender zweitägiger Netzwerktagungen konzipierte und moderierte das UBZ innovative Austausch- und Arbeitsformate, die sowohl die inhaltliche Qualität als auch die strukturelle Verankerung des Schulversuchs nachhaltig stärkten.

Im Mittelpunkt der Begleitung stand die Förderung forschenden Lernens. Lehrpersonen erlebten selbst vorbereitete Lernumgebungen, schlüpften in die Rolle der Schüler:innen, entwickelten Forschungsfragen und reflektierten, was es braucht, damit eigenständiges Experimentieren und Erkenntnisgewinn im Unterricht gelingen können. Gleichzeitig wurde die Rolle der Lehrperson als Lernbegleiter:in geschärft. In Open-Space-Formaten wurden Projekte, Erfahrungen und Materialien ausgetauscht, organisatorische Rahmenbedingungen diskutiert sowie personelle und finanzielle Fragen geklärt. Die Ergebnisse dieses Austausches wurden gebündelt und auch vor Vertreter:innen der Bildungsdirektion sowie Schulqualitätsmanager:innen präsentiert.

Ein besonderer Schwerpunkt lag auf praxisnahen, niederschwelligen Formaten, die unmittelbar im Unterricht umgesetzt werden konnten. Vom Klimaexperiment, über eine Wasserrakete oder einen Holz-Actionbound bis zur begehbaren Bestimmungshilfe für Bodentiere oder der S.P.A.S.S.BOX zum Thema Kreislaufwirtschaft war alles dabei.

Mit der Vorstellung des Lernformats FREI DAY setzten wir zudem Impulse für eine Unterrichtskultur, die Selbstwirksamkeit, Kooperation und Problemlösekompetenz gezielt fördert.

Die Netzwerktagungen zeichneten sich durch methodische Vielfalt und hohe Beteiligung aus. Formate wie die „MINT-Impro-Wanderung“ verbanden Bewegung, Reflexion und fachlichen Austausch und ermöglichten es, schulinterne und schulübergreifende Perspektiven miteinander zu verknüpfen. Interaktive Settings, gemeinsame Gedankenexperimente, sowie moderierte Zukunftsdialoge stärkten den Teamgeist und eröffneten neue Handlungsräume für die Weiterentwicklung der MINT-Bildung.

Durch die kontinuierliche Begleitung des UBZ und unseres Partners Gregor Karlinger von der Transferio GmbH entstand ein tragfähiges Netzwerk, das den Schulversuch nicht nur organisatorisch unterstützte, sondern inhaltlich mitgestaltete. Die steirischen MINT-Mittelschulen wurden darin bestärkt, Unterricht experimentell, praxisnah und zukunftsorientiert zu gestalten und gemeinsam Perspektiven für eine nachhaltige Fortführung des Schulversuchs über die Projektlaufzeit hinaus zu entwickeln.

Projektpartner

  • MS Irdning
  • MS Admont
  • MS Pöls
  • MS Kindberg
  • MS Graz-Strassgang
  • MS Stallhofen
  • MS Bad Schwanberg
  • MS Fehring
  • MS Kirchberg an der Raab
  • MS Gleisdorf
  • Pädagogische Hochschule Steiermark
  • Transferio GmbH
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